Europameisterschaft 125 ccm beim

MSC Teutschenthal vom 11.06.-12.06.2022

 

Internationaler Auftritt war am vergangenen Wochenende angesagt, bei heimischen deutschen Fans und einer super Kulisse durfte ich mit 69 anderen Fahrern an den Start zur EMX 125ccm gehen.  

Bei der Fülle der Fahrer wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt von denen 20 Fahrer je Gruppe sich nur qualifizieren.

 

Freies und Pflichttraining

Im freien Training war ich noch ein wenig verhalten und begutachtete die Strecke.

Im Pflichttraining hieß es jetzt 25 Minuten Vollgas und sich in die Top 20 zu manövrieren. Da ich ja bereits aus dem letzten Jahr wusste das man bei der EM bis zur letzten Minute kämpfen muss tat ich das auch. In der Box bekam ich dann noch Anweisungen wo ich stehe und was ich noch verändern sollte. (Danke an Hannes Volber, Marko Schmicker und Mathias Linke). Am Ende konnte ich mir in meiner Gruppen einen 10.Platz sichern und war somit in der Startaufstellung in einem guten Mittelfeld. Es ist immer wieder fantastisch zu wissen, dass man Rennen fahren kann.

 

1. Lauf, der Start klappte gut, nicht wie ich es gewohnt war aber ich konnte mich gut im Mittelfeld postieren und begann durch tolle Zweikämpfe und meinen Willen ein fantastisches Rennen zu absolvieren. Am Ende konnte ich mit einem 9.Platz sage und schreibe 12 Punkte mit nach Hause nehmen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wich ich aus dem Häuschen war und voll motiviert für den 2.Lauf. Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche persönlich, via Facebook, Instagram und WhatsApp es hat mich sehr beflügelt.

 

2. Lauf, motiviert vom 1. Lauf ging ich an den Start, vorab durften wir noch ein sogenanntes Warmup von 10 Minuten fahren und gingen dann aber sofort an den Start. Das war auch für mich wieder einmal etwas Neues und ungewohntes. Der Start klappte leider überhaupt nicht und ich fuhr als 32. in die erste Kurve. Leider stürzte ich in der 2. Kurve und war am Ende des Feldes. Ich wusste es wird eine Aufholjagd die wahnsinnig schwer wird. Ich fand nicht so richtig meinen Rhythmus und kam nur schleppend voran, bis ich dann leider ein 2. Mal stürzte. Kurz vor Ende für ich dann wieder an mein Leistungspotenzial und konnte mich mit einem 27. Platz retten. Ich war sichtlich unzufrieden mit diesem Lauf, aber wie sagt Mama immer aufstehen Krone richten und weiter machen. In der Gesamtwertung kann ich mit einem stolzen 15. Platz und den Titel bester Deutscher aufwarten.   

Fazit vom Wochenende, „einfach nur toll“, Danke an die Fans die eine wahnsinnige Kulisse geschaffen haben, das Team, der Mechaniker und die Familie die mir diesen Auftritt ermöglicht haben. Ich bin stolz auf mich selber das ich das eindrucksvoll geschafft habe und auch in der internationalen Ebene Fuß fassen konnte und bester Deutscher an diesem Wochenende war.

 

Jetzt heißt es kurze Pause und Energie tanken bevor es dann am 02.07.2022 nach Bielstein geht.

 

#275 Eric Rakow

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© Mandy Rakow